Viele ICQ-User konnten sich dieses Wochenende nicht wie gewohnt mit ihrem Account bei ICQ anmelden. Grund dafür ist offenbar ein Server-Ausfall. Die Verfügbarkeit scheint demnach örtlich eingeschränkt zu sein. Wer sich nicht einloggen kann, dem könnte der Umstieg auf einen anderen Messenger helfen. Diskutiert wird das Problem aktuell auch hier: http://forum.chip.de/messenger/icq-heute-morgen-down-1413658-page11.html

Was gab es nicht in der Vergangenheit hitzige Debatten über Ego-Shooter wie Counter Strike und andere Action-Spiele mit Gewaltdarstellungen. Bekanntlich wurde nicht nur behauptet, dass diese Spiele zwingend aggressiv machen, es wurden sogar Verbote gefordert. Besonders im Zusammenhang mit Amokläufen (vor allem Winneden 2009) tauchte das Thema immer wieder in der Öffentlichkeit auf.
Forscher der Texas A&M International University nähren nun berechtigte Zweifel gegen die Behauptungen der Anti-Shooter-Fraktion. Nach einer dort durchgeführten Studie von Dr.Christopher J. Ferguson hilft das Spielen sogar beim Abbau von Aggressionen und bei der Stressbewältigung. Im Rahmen der Studie hatten 103 junge Erwachsene frustrierende Aufgaben zu bewältigen, um anschließend in zwei Gruppen aufgeteilt zu werden. Die eine Gruppe spielte nach den erwähnten Aufgaben Spiele mit gewalttätigem Inhalt, die andere Gruppe solche ohne Gewaltdarstellungen. Das Ergebnis dürfte eigentlich nicht allzu verblüffend sein: Bei der Gruppe der Spieler, die sich zuvor bei Shootern abreagieren konnte, bestand eine größere Fähigkeit zur Reduktion aggressiver Tendenzen. Hier die Einzelheiten:
http://www.tamiu.edu/newsinfo/7-08-10/article5.shtml
Offenbar ist es doch nicht so einfach, komplexen Gründen für Gewalt einen Sündenbock in Form von elektronischer Unterhaltung zuzuordnen.

Hier auf der Blog-Seite ging es in den letzten Tagen aufgrund privater Termine nicht so richtig weiter. Wir werden aber in den nächsten Tagen wieder wie gewohnt interessante Themen vorstellen.

Ihr Top-IT Team.

Es ist wirklich unglaublich: Nachdem das für viele Menschen unerträgliche Getröte des afrikanischen Traditions”instruments” dieser Tage nicht nur im Stadion, sondern selbst noch in dem entlegensten Dorf zu hören ist (so dass es nicht immer klar von den dort lebenden Kühen zu unterscheiden ist), hat der Spielehersteller EA Sports das Phänomen offenbar zum Anlass für ein neues Feature genommen. In der kommenden Version der Fußballsimulation FIFA (bereits die elfte Version in der EA-Serie) soll es die Möglichkeit geben, nahezu jede Musik oder jedes Geräusch während der laufenden Partien abzuspielen. Das Spiel soll dadurch in größerem Maße personalisiert werden. Somit könnten auch die Töne der Vuvuzelas das Spielgeschehen realistischer gestalten. Zum Glück bleibt es aber noch jedem selbst überlassen, ob er tatsächlich die Klänge des afrikanischen Kultobjekts zur Liste der Spielgeräusche hinzu fügen möchte. Was sonst noch im neuen FIFA 11 zu erwarten sein wird, das lässt sich hier erfahren: http://fifa.easports.com/dede/news.action .

Wie eine Marktstudie ergab, werden in den letzten Jahren immer weniger MP3-Player erworben. Die Gründe dafür liegen dabei natürlich auf der Hand, und lassen sich eigentlich auch ohne eine solche Studie schon erahnen: MP3-Player sind längst fester Bestandteil ernsthafter Mobiltelefone. Schließlich ist es auch viel bequemer, wenn man ein Multifunktionsgerät besitzt, statt sich die Taschen mit Mobiltelefon und Musik-Player voll zu stopfen. Kostengünstiger ist es obendrein. Nicht immer waren die MP3-Player in der Vergangenheit besonders langlebig, zumindest günstigere Modelle gaben hier und da den Geist recht früh auf, wie wir aus eigener Erfahrung berichten können. Vielleicht könnte der derzeitige Trend den MP3-Player in absehbarer Zeit überflüssig machen. Genauere Zahlen zur rückläufigen Kaufentwicklung der MP3 Player sind hier zugänglich.

Mit dem stetigen Anwachsen der Datenmengen in den letzten Jahren ist auch die Wartezeit bei der Datenübertragung gestiegen. Immer länger dauert das Kopieren großer Dateien und Ordner. Grund genug also für eine Verbesserung der USB-Schnittstelle. Dabei sollen bei der neuen Version 3.0 auch alte Geräte angeschlossen werden können. Diese werden dadurch zwar nicht schneller, aber immerhin erleichtert diese Kompatibilität den Übergang zu USB 3.0. Allerdings müssen die Betriebssysteme erst noch auf die modernisierte Schnittstelle eingestellt werden. Dies soll beispielsweise bei Microsoft ab Windows 8 der Fall sein. Sollten die Betriebssysteme bald bereit für das neue USB sein, so dürfte der Datentransfer in Zukunft um einiges schneller möglich sein als mit USB 2.0. Erste Geräte für die Nutzung von USB 3.0 werden bereits gefertigt.

811 Gigawattstunden – das ist die riesige Zahl an Strom, die allein in österreichischen Haushalten pro Jahr völlig sinnlos durch den Standy-By Betrieb verschwendet wird, wie jetzt von der östereichischen Presse berichtet wurde. Dies würde ausreichen, um ohne Probleme ein Kernkraftwerk ein ganzes Jahr lang betreiben zu können – ein gewaltiges Paradoxon. Ermittelt haben diesen Wert Forscher der Universität Graz. Alarmiert durch das Ergebnis sollen bald weitere Studien in der EU erfolgen. Dass die enorme Verschwendung durch Stand-By Betrieb nicht nur unnötig große Geldsummen verschlingt, sondern auch die Umwelt schädigt, muss wohl kaum betont werden. Man denkt nun bereits über neue Lösungen nach, um den Standy-By Verbrauch elektronischer Geräte auf ein Minimum zu senken. Die Frage ist, ob man solange warten möchte, oder nicht lieber selbst daran denkt, verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen. Nicht nur mit Strom.

Wie vielleicht schon bekannt, ist das Anschauen der WM Spiele vor dem heimischen Fernseher oder PC ohne die nervenden und unverhältnismäßig lauten Geräusche unzähliger Vuvuzelas seit einigen Tagen möglich. Der Grund dafür ist die Entwicklung eines Programms, das in der Lage ist, die Frequenz der Vuvuzela aus dem Fernsehton heraus zu filtern. Die Entwickler der Anwendung sind zwei Ingenieure am Institut für Nachrichtengeräte und Datenverarbeitung der Hochschule RWTH Aachen. Das Programm ist völlig kostenfrei und steht auf http://www.ind.rwth-aachen.de/de/forschung/tools/vuvuzelautlos/ zur Verfügung. Eine Installationsanleitung wird auf der Seite ebenfalls geliefert, so dass dem Vuvuzelafreien Fußballschauen nichts mehr im Wege steht.

In letzter Zeit gerieten Skypeanwender öfter ins Kreuzfeuer von Malware und Spam. Nun häufen sich Spam-Mails, die angeblich von Skype oder auch Facebook stammen, tatsächlich aber nur absurde Inhalte oder im schlimmeren Fall Viren transportieren. Die E-mails sind in der Regel mit Anhängen in der Form Skype.html oder open.html versehen. Die direkten Angriffe auf Skype, mit denen Malware in die Systeme der Anwender eingebracht werden soll, lassen sich offenbar durch das Herunterladen der aktuellsten Skypeversion 4.2 abblocken. Bei den E-mails gilt wie gewohnt Wachsamkeit, da der Betreff der genannten Spamnachrichten (z.b. “Reset your Facebook Password”) gewöhnlich schon auf Unseriösität schließen lässt.

Wie vor einigen Tagen hier berichtet wurde, bestehen – bzw. bestanden – Sicherheitsprobleme mit der aktuellen Adobe Software, namentlich dem Adobe Reader und dem Flash Player. Die betroffenen Versionen wurden hier kurz aufgeführt. Nun hat sich Adobe des Problems angenommen, seit Ende der letzten Woche kann das Update Flash 10.1 herunter geladen werden. Laut Adobe soll der neue Flash Player Videos schneller laden können, die Daten der Anwender besser schützen und somit insgesamt effektiver arbeiten. Für das Update des Adobe Readers muss man noch ein wenig Geduld aufbringen, es soll aber ebenfalls in den nächsten Wochen erscheinen. Die genannten Probleme sollen dann auch hier der Vergangenheit angehören.